Ich war mir bei der Anmeldung nicht sicher, ob es eine gute Idee war als Touren-SUPler bei einem Rennen teilzunehmen und dann noch die Deutsche SUP Meisterschaft.

Bisher hatte ich bei langen Tourenstrecken immer kurze Pausen eingelegt. Aber 8 Kilometer durchfahren und dann noch im schnellen Tempo hatte ich noch nicht probiert. Um es gleich vorwegzunehmen, ich bin zwar mit allen gestartet kam aber als Letzter an 🙂

Meine selbstgemessene Zeit lag für die 8 Kilometer (2 Runden) bei 1 Stunde und 24 Minuten. Für mich persönlich eine gute Leistung aber im Rennen der absoluten Top-Fahrer spielt diese Zeit keine Rolle.


Dennoch hatte ich einen tollen Tag mit netten Kontakten und eine Erfahrung mehr, die ich mitnehmen konnte.

Ich hatte mich für die Langstrecke mit 8 Kilometer (2 x 4 Kilometer) und den Kurstrecken-Sprint mit 200 Metern angemeldet. Am 5. August morgens holte ich meine zwei Startnummern in der Rennleitung ab und klebte diese an das Board und an meine Kleidung.

Es gab dann eine offizielle Ansprache und eine kurze Regelbesprechung.

Das erste Rennen war die Langstrecke bei der alle Männer (aber in Altersklassen eingeteilt) sich am Startpunkt mit ihren SUPs sammelten und auf den Startschuss warteten. Danach starteten die Frauen auch für 8 Kilometer und die Junioren für die 4 Kilometer-Strecke. Der Main war sehr unruhig und mein ganzes Gleichgewicht gefordert. Dazu noch Wind gegen den man anpaddeln musste.

Nach der Mittagspause waren dann die 200 Meter Sprints an der Reihe. Hier starten erst die Jugendlichen, danach die Frauen (teilweise mit heftigen Wind und Regen) und am Schluss die Männer in ihren jeweiligen Altersklassen. Die Sprints wurden in Heats zu je 4-6 Startern gefahren bei der dann ein Teil weiterkam und dann in den Finals um den Sieg kämpften.

Abends gab es dann die Siegerehrung für die Gewinner.

Mein Fazit:
Die meisten Teilnehmer hatten Hardboards für das Rennen. Ich kam mir mit meinem iSUP und dann noch ein 12.6″ etwas verloren vor. Aber für mich stand der Spaß im Vordergrund und das Dabeisein. Und es hat sich gelohnt diese Erfahrung zu machen. Alle waren super nett und man fühlte sich nicht ausgeschlossen als Anfänger. Vielleicht mache ich nochmal das ein oder andere Rennen mit aber mein Schwerpunkt bleibt beim Touren, wo ich entspannt die Landschaft und Ruhe genießen kann.

Hier mein Video zum Event

 

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